Bei der Arbeit an problematischen Themen ist es um so wichtiger, für die eigene Befindlichkeit und den Austausch zum Zustand der Gefühlswelt zu sorgen.

Das medizinische und Pflege-Personal ist chronisch überlastet, hat zum großen Teil zu wenig (Geld und Zeit für) Fortbildungen, Supervision und die Frage: Wie glücklich bin ich mit meinem Beruf? Lehrkräfte glauben, sie müssen es alleine schaffen …

Die Frage wirkt für Viele heutzutage wie Luxus: Glücklich? Mit Arbeit?

Die Arbeit-Gebenden wollen uns nicht glücklich, sondern sparsam … wie die ReGierung, die unseren Ertrag besteuert, statt nur unseren Verbrauch. Die Arbeits-Losen haben noch weniger Glück, auch wenn ihnen Faulheit unterstellt wird:

Alkohol, Nikotin, Beziehungs- und allerlei sonstige Süchte, Schulden …

neben Artensterben und Schülerstreik, Wissenschaftlerprotesten und Demonstrationen der Vielen: Die Gesellschaft war immer gespalten, die Rechten wollen ihre frühere Kultur und Macht zurück: Militarismus.

Nun erlauben die neuen Medien immer mehr Lügen, die durchaus nicht alt sind:

Erika Mann

schrieb schon 1934 in der Pfeffermühle vom Lügenprinzen:

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wer immer lügt, dem wird man glauben.

(der Prinz von Lügenland)

Die Ausstellung in der Monacensia ist bis juni 2020 zu sehen.

Demokratie war ein großes Versprechen,

Wahlen und die propagierte Gewaltenteilung entpuppen sich immer mehr als Macht-Geschiebe der Konzerne und Reichen, und der Kapitalismus im Endstadium kann gruselig werden, wenn ihm nicht genug Menschen die Kraft entziehen.

Legislatives Theater?

Im Theater brauchen wir nach dem dramatischen Höhepunkt des Konfliktes den Weg in eine Lösung, die in verschiedenen Weisen zu einem guten Ende führen soll:

Im Forumtheater stellen wir die Frage an das Publikum, mit Hilfe der Rolle des JOKER soll es ermutigt werden, eigene Ideen und Möglichkeiten einzubringen und zu spielen.

Im alten Theater nach Aristoteles, dem auch alle alten Film-Regien folgen, wird dem Publikum ein „Happy End“ vorgestellt, das in allen Hollywood-Produktionen festlag.

Neue dialogische Kommunikationsformen, wie sie schon Bert Brecht suchte, mit Erwin Piscator in der Theaterpädagogik im Exil, seine Schülerin Judith Malina im Living Theatre, kamen in den 1970er und 1980er Jahren auch wieder nach Deutschland, aber nur wenige waren nach dem Postfaschismus schon bereit dazu:

Die CDU hatte noch 1969 ein früheres NSDAP-Mitglied als Bundespräsidenten-Kandidaten aufgestellt, doch wurde Gustav Heinemann am 5. März mit knapper Mehrheit gewählt und begleitete uns mit Willy Brandt aus der braunen Nachkriegszeit.

Postfaschismus des Schweigens

Bis 1950 gab es die „Entnazifizierung“, in der die Mitschuld an den Verbrechen des Faschismus geklärt werden sollte. Dann war ganz schnell wieder Schluss damit, und die Justiz wie die Kirchen erklärten sich zu Opfern. Wie dies heute Faschisten aller Art gern wieder tun.

Die Justiz, deren „Größen“ erklärt hatten, „der Wille des Führers ist Gesetz“, redete sich auf Befehlsnotstand und Gehorsam heraus, ein Nazi-Richter, der kurz vor Kriegsende noch Deserteure hinrichten ließ, wurde Ministerpräsident in Baden-Württemberg.

Die Kirchen hatten sich zu großen Teilen für den Führer begeistert, als das Konkordat, bis heute gültig, ihnen die Kirchensteuer und den weiteren Religionsunterricht bescherte. Wirkliche Trennung von Kirche und Staat wäre heute noch nötig, durchzusetzen.

„Wer waren die Nazis in der Stadt?“ wurde nur ganz leise gefragt, und es gab kaum Antworten: Sie waren bald wieder in „Amt und Würden“, und alle hatten Angst vor ihnen.

Was hilft gegen die Angst?

Bewusstsein bilden für die eigenen Fähigkeiten und Sicherheiten, die wir in Beziehungen gewinnen können. Hingehen, wo sich Leute engagieren, Einewelthaus.de und NordSuedForum.de

zum Beispiel und am 29.11. die nächste Demo zum Klima:

(Klima)Krisenstab on Tour
Ab Dienstag, den 26.11. bis zum 23.12. ist der (Klima)Krisenstab in einem künstlerisch gestalteten Container auf dem Tollwood Festival stationiert. Fast 4 Wochen lang werden wir dort interessierte Bürger*innen über die klimapolitische Lage in München informieren.
Du hast dort die Möglichkeit, Deine Wünsche und Forderungen für eine klimagerechte Stadt durch verschiedene Aktionen direkt an die Verantwortlichen zu adressieren. Komm vorbei, wir freuen uns auf Dich! Der (Klima)Krisenstab befindet sich direkt am Haupteingang.

Global Day of Climate Action am 29.11. auf dem Königsplatz:

Der (Klima)Krisenstab ist natürlich wieder dabei – Du auch? Dann sehen wir uns am 29.11. um 12 Uhr auf dem Königsplatz.
Wenn Du Flyer und Infomaterial zum Klimastreik an in deinem Freundes- und Bekanntenkreis, in Deinem Arbeitsumfeld oder in den Läden, in denen du eikaufst verteilen kannst, dann hol Dir Flyer, Plakate und Sticker an folgenden Verteilstellen ab:

  • Haus der Jugendarbeit in der Rupprecht Straße 29
  • JIZ, Oberanger 6, Eingang: Innenhof Sendlinger Straße 7
  • Feierwerk, Hansastraße 39 – 41
  • DGB Haus, Schwanthalerstraße 64
  • Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2-6
  • Umweltinstitut, Landwehrstraße 64a
  • Green City e.V., Lindwurmstraße 88

Alle Unternehmen/Organsiationen, die mitstreiken, können sich auf unsere Streikkarte eintragen lassen: Mitstreiken

Aktueller Bedarf, wer kann helfen?

  • Unser Finanzierungsbedarf liegt aktuell bei: 40.000 € – Beteilige Dich an der Finanzierung: Spenden
  • Unterstützung auf dem Tollwood
  • Unterstützung bei der Recherchearbeit für unser Transparenztool
  • Unterstützung bei der technischen Pflege unserer Website (WordPress)
  • Unterstützung bei der inhaltlichen Pflege unserer Website
  • Multiplikator*innen