fritz Letsch

gestalt-coaching und supervision

Wohngemeinschaften

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  • Wohngemeinschaft am weiteren Süd-Rand Münchens: Land- und Stadtleben kombinieren

    Bei Wohnprojekten im Münchner Süden war bisher die Preisfrage das größte Problem: Alle Immobilien überteuert, oder zu weit ab von den öffentlichen Verkehrsmitteln. Da hab ich im Zwischenbereich ein paar Objekte gefunden, die durchaus erschwinglich, spannend und erschließbar sind. Es braucht allerdings noch ein paar Vorarbeiten, damit die Sache los gehen kann, vor allem eine Gruppe (oder zwei, drei) die sich um die Planung und Verwirklichung kümmern.
    Autobahnbrücke
    Im Wiki zum Mühlthal hab ich schon etliches zusammengestellt, ich bin alle paar Tage draußen, vom HBF München immer 10 nach der vollen Stunde, um dreiviertel ist man dann in Darching, und die Viertelstunde Fußweg tut mir dann immer ganz gut … letzte Bahn 10 nach Mitternacht, zurück fährt sie fast immer 21min nach der vollen Stunde.

  • Vorschlag für eine Künstlergenossenschaft und ein Seminarhaus im Süden Münchens

    Seit ein paar Monaten spreche ich mit guten FreundInnen über meine Idee, und es ist Zeit, sie etwas bekannter zu machen:
    Im November letzten Jahres bin ich ins Mangfalltal gezogen, unter die Autobahnbrücke. Was zuerst verrückt klingt, ist eine schöne wilde Mischung, die allerdings alleine nicht gut erträglich ist: Naturschutzgebiet und Autobahnlärm, Bauernlandschaft und traumhafte Mangfall, Gasthäuser und etwas Gewerbe, und wenig bekannt: Die BOB hält in Darching, von dort sind es 15-20 min zu gehen, 70 m tief ins Tal.

    Vor’s Haus gehen zu können, fast draußen leben, ist mir ein genuß, und wenn es denn im Winter wieder Holz zu heizen gibt, ist es mit ein paar netten Leuten recht fein zu Haus. Im Moment pendle ich wieder (nach und von Mü HBF 35-45 min) und genieße München und das Land abwechselnd, und weil ich draußen gern noch ein paar nette Nachbarn hätt, meine Idee:

    Die Weiglmühle, ein früheres Gasthaus, steht seit Jahren leer und lädt mich ständig zu Ideen ein, die ich im Wiki schon etwas ausgeführt hab. Allein ist das nicht zu stemmen, un so bald 5 -7 Leute zuverlässig dabei sind, können wir anfangen: Bisher hab ich nur Leut, die dann einmal dazu kommen …

    Die Künstlergenossenschaft braucht es, damit gemeinsam Verbindlichkeit entsteht: Dort ist Platz, keine direkten Nachbarn, aber ein hoher Bedarf an guter Musik, und dort kann bis in die Nacht getrommelt werden, wenn es mal sein muß.

    Das Seminarhaus kann für einige Leute die Einkommensquelle sein, und derzeit gibt es im Ort keine Übernachtungsmöglichkeiten, tausende Radler ziehen am „Wasserweg“ der Stadtwerke entlang, die regionale Entwicklung kann mit ein paar guten Gasthäusern rundum zusammen vielleicht angeschoben werden.

    Schreib doch schon mal ins Wiki rein, oder hier einen Kommentar drunter …
    Weiglmühle

  • Gemeinschaftsorientiertes Wohnen – Soziale, bauliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Fr/Sa/So, 20. – 22. April 2012

    Gemeinschaftsorientiertes Wohnen – Soziale, bauliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
    Fr/Sa/So, 20. – 22. April 2012  / Georg-von-Vollmar-Akademie, Kochel / Teilnahme:   150,- DZ,   190,- EZ

    Das Team aus zwei erfahrenen Referentinnen informiert über entscheidende Voraussetzungen für das Gelingen von gemeinschaftsorientiertem Wohnen: soziale Rahmenbedingungen, mögliche Rechts- und Eigentumsformen für Wohnungsprojekte (Gestaltungsspielräume für gemeinschaftliche Zielsetzungen, Grundstückskosten, Baukosten, Förderprogramme, Steuervergünstigungen, Verwaltung der Immobilien).
    Gemeinschaftsorientierte, generationsübergreifende Wohnmodelle sollen an Hand praktischer Beispiele auf ihre Realisierbarkeit und Vorzüge untersucht werden. Vermittelt werden ausführliche Informationen zu den politischen, rechtlichen, finanziellen, baulichen und sozialen Rahmenbedingungen von Wohnprojekten.

    Gerlinde Gottlieb, M.A., Sozialplanerin, Urbanes Wohnen München eG / Elisabeth Gerner, Vorstandsfrau Frauenwohnen München eG

  • Die Rolle des kreativen Milieus in der Standortpolitik: Auch Wohngemeinschaften gentrifizieren ihr Umfeld

    Wohngemeinschaften spielen auch hier eine Vorreiter-Rolle: Sie schaffen die Lebensgrundlage:

    Die Kunst ist selber ein Aushängeschild der Stadt in der Standortpolitik. Darauf haben die Künstler im Gängeviertel Hamburg ja auch spekuliert und ein wenig Recht bekommen. Kleine Ich-AGs, Kneipen- und sonstige Geschäfte werden im Quartiersmanagement unterstützt, damit überhaupt was in Gang kommt, Gebäude durch Nicht-Benutzung nicht verfallen, zahlungsfähigere Mieter angelockt werden etc. Dass die Unterstützung nur gewährt wird, damit ein selbstständiges Geschäftsleben in Gang kommt, wird explizit gesagt. Dass diese kleinen Unternehmer dann später weichen müssen, ist kein Geheimnis.

    http://www.junge-linke.org/de/gentrification#more-3362

    Das spricht nicht gegen WGs, sondern weist nur darauf hin, dass das Leben in dieser Lücke immer wieder eng werden kann, wenn die Wertsteigerungen rundum weitergehen.

  • Was macht eine gute Wohngemeinschaft aus?

    Beim Gespräch mit Studierenden staunte ich, dass der Wissensstand wieder auf dem gleichen Niveau wie bei meiner Mutter war: Ideen von Kommune und gemeinsamem Schlafzimmer nicht mehr so ganz im Vordergrund (die Presse hatte eben nur über die Kommunen richtig ausführlich berichtet), aber die Betonung „Ich muss meine Tür hinter mir zu machen können“ spricht zwar noch von notwendiger Abgrenzung zu Eltern, aber noch nicht von Gemeinschaftserfahrungen.

    Wie diese aussehen können, ist anscheinend noch wenig in den Soaps und den Magazinen berichtet. Kleinliche Studenten-WG-Kassenabrechnungen werden vielleicht noch dargestellt, Putzpläne scheinen Normalität zu sein, aber die Menge der Untermietverhältnisse, die ich in den Web-Portalen fand, sind sicher Eigen-Brötler.

    Das gemeinsame Versorgen ist zwischen Bio und vegetar / vegan und billig sicher nicht einfacher geworden, aber gemeinsames Kochen und Essen braucht natürlich auch etwas gemeinsame Rhythmen, und die sind besonders bei freiberuflichen und schichtarbeitenden Mitbewohnenden selten, aber doch gelegentlich zu finden.

    Suchtfragen zerstören jede Gemeinsamkeit: Für Nikotin und Alkohol gehen deshalb viele entweder suchtstabilisierende Partnerschaften ein oder ins Einzelleben. Die Co-Abhängigkeit ist die schwierige Mischung zwischen Abwehr und Einverständnis, Mitversorgung und (manchmal unterschwelliger) Kritik, die alle Beteiligten stört.

    Offenheit heißt auch Kritik, und die Möglichkeit des Wechsels. Als wir noch reichlich politische WGs in der Stadt kannten, war das eine leichte Sache, aber heute? Wer kennt WGs, die über das Studentische und Untermitverhältnisse hinausgehen? Wo finden sie sich?

  • Eine neue Wohngemeinschaft finden

    Wo findet man einen freien WG-Platz?

    Für Studierende ist es einfach: http://www.wg-gesucht.de und http://www.studenten-wg.de und www.studentenwohnheim-muenchen.org und http://www.wg-welt.de
    http://www.wohngemeinschaft.de wirkt noch ganz gut,auch wenn gleich immobilien mit drauf steht, auch dort trifft man auf professionelle Studentenbuden-Vermieter,
    dazwischen edle Wohnungen, die dem Mieter allein jetzt zu teuer sind, „top-möblierte“ Untermiet-Angebote und Zwischen-Vermietungen, auf Zeit.

    Kennt wer von euch eine gute Wohngemeinschaft in München?

    Bin 57 und lebe – von ein paar 2er-Projekten abgesehen – seit 1976 in Wohngemeinschaften. Zuletzt mit einer befreundeten Familie, und da ist nun der Eigenbedarf gewachsen, in der Zeit ist der Kontakt zu anderen WGs verlorengegangen.

    Als Theaterpädagoge war in viele Jahre mit Forumtheater im ganzen Land unterwegs, hatte aber die letzten Jahre vor allem mit Jugendlichen in der Berufsvorbereitung und im Coaching sozialer und künstlerischer Berufe gearbeitet.

    Ich bin nun im Zwiespalt, einerseits in München bleiben zu wollen, andererseits auf die teure Olympiastadt und ihre preistreiberischen Konkurrenzen zu fluchen. Zu weit am Land kostet viel Fahrzeit, zu weit drin Lebensqualität … wo ist die Mitte?

    Ich bin in der Nord-Süd-Arbeit und im fairen Handel engagiert und suche wieder eine WG, die das zumindest etwas interessiert und in der nicht der Putzplan, sondern das Gemeinsame im Mittelpunkt steht. Für Gestalttherapie und Massage könnte ich einen Raum brauchen / einrichten, wenn das dort passend ist.

    In meiner vorletzten WG brauchte es meistens nicht einmal Abrechnungen, der Kühlschrank war voll und wir hatten tolle Feste … davon träume ich wieder. Tendenziell sparsam und vegetarisch, aber undogmatisch, etwas männerbewegt und gelegentlich -verliebt, eher zu viel engagiert und gerne genüsslich zu Hause:

    Wenn dir jemand zum Weiterleiten der Mail einfällt, freue ich mich sehr

  • Lebensgeschichten und ihre Musik

    Was wird in einer Gruppe, einem Verein, einem Lokal an Musik aufgelegt?
    Ziemlich oft etliches in heftiger Lautstärke, was andere verschreckt:
    Schlager oder new Waves, zur Abgrenzung von Anderen … mehr als Hintergrund.

    Das macht diese Kneipen und Bars für die anderen jeweils schwer geniessbar …
    wenn Gespräche nur unter Mühe möglich sind, Mißverständnisse entstehen.

    Dabei gehört die Kneipe und das Vereinslokal zur biografischen Situation:
    Die Disco für Einzeltänzer und die körperliche Begegnung, der Tresen für’s Nachbargespräch,
    Der Stammgast, der Neue begrüßt und anspricht … wenn es nicht der Thekendienst macht.

  • anspruchsvolle Haus- / Wohngemeinschaft gesucht

    Suche langfristig eine anspruchsvolle Haus- oder Wohngemeinschaft, am liebsten mit mehreren Leuten, Garten, auch umgewandelte Rest-Familien oder ahnliches, möglichst bunt von Alter und Berufen.

    Biete Stadtzimmer und berufliche, soziale wie politische Geflechte, Lebenserfahrung und Umgänglichkeit, Kochkünste und Massagen …

  • schwule Wohngemeinschaften in München

    Schwule Wohngemeinschaften haben in München seit den 70er-Jahren für viele Menschen einen wichtigen Hintergrund ihrer Identitätsbildung gebildet.

    Sie waren zuerst eine Entscheidung:
    Zur Wohngemeinschaft, zur schwulen Lebensweise, und -je nachdem – zu linker oder grüner Auseinandersetzung, zu offener oder partnerschaftlicher Lebensform, oder zu schlichtem Zweck-Zusammenwohnen … wo auch manche anderen vorherigen Ansprüche landen konnten.

    Sie waren eine private als auch politische Entscheidung:
    In eine Wohngemeinschaft zu ziehen, hatte nach den ersten Veröffentlichungen um die spektakulären Kommunen nach aussen immer Signalwirkung: Phantasieauslöser und Bürgerschreck, eine klare Aussage an die Eltern und die Verwandtschaft, eine Option zur gemeinschaftlich orientierten Lebensform.

    Was dann zwischen Abwasch und Kühlschrank, Putzdienst und Parties bis zum Zu-Bett-Gehen alles passierte, ist in der Phantasie der „draussen-gebliebenen“ meist grösser als der Alltag der Bewohnenden, ein buntes Gäste-leben transportierte sicher viele Erlebnisse, Gerüchte und heimlich gebliebenen Wünsche.

    Aus den Geschichten um Münchner Schwule Wohngemeinschaften könnte schnell ein Splitter* entstehen:
    Mein Vorschlag ist, solche Geschichten und Erinnerungen einzusammeln, vorerst in einem WeBLOG, den ich speziell dafür einrichte, und in den sich alle Mitautoren eintragen können, damit wir dort auch im Hintergrund die Erinnerungen zusammentragen können: Es kommt nur auf die Oberfläche, was breit veröffentlich werden darf, und für das Projekt werben soll, alles mit Namen und privaten / internen Anmerkungen bleibt nur für die eingetragenen Freunde sichtbar.

    * SPLITTER heissen die kleine Publikationen des forum münchen, lesben und schwule in geschichte und kultur
    siehe auch http://forum-muenchen.blog.de

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