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… sind wir nicht in „Schurkenstaaten“ und absoluten Diktaturen, sondern auch in den Staaten, die langjährig von einem Filz gedämmt werden. Die Vorgänge um Gustl Mollath decken eine Struktur auf, in der die Anstaltsleitung, das Gericht, die Medien, die Polizei, die Bank, die Staatsanwaltschaft und die politische Aufsicht in freundschaftlicher Verbundenheit agierten.

So ein Zusammenspiel kann einem als Wahn ausgelegt werden, und doch wissen wir alle ein Teil davon.

Was setzen wir dagegen, wenn wir demokratische Kontrolle und Selbstorganisation erstreben?

Da gab es die alte Antipsychiatrie (zur Auflösung der entmündigenden Irrenhäuser) die Netzwerke der Selbsthilfe und Betroffenen, die verlässlichen Partner der Patienten in den nun ausgebauten sozialpsychiatrischen Diensten … und können auf Nachsorge-Einrichtungen verweisen,

aber wo können sich die diversen Justiz-Opfer organisieren, damit sie Beratung und Einordnung finden, sich austauschen und unterstützen?

Wäre das ein Thema für die aufgeschlossene Presse, auch aus ihrer Reputation so was anzustoßen? Kann es aus dem Unterstützerkreis von www.gustl-for-help.de angeregt werden?