Super Visionen

Theater macht Politik: VisionenArbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise klingt sehr nach Arbeit, war aber sehr viel mehr gemeinschaftliches Lernen an den eigenen Themen in verschiedensten Arbeitsfeldern der achziger Jahre. Visionen entstanden aus der Begegnung der internationalen Bewegungen.

Supervision ist die Begleitung von Gruppen zu ihrer gemeinsamen Arbeit und der persönlichen Zufriedenheit dabei, die aus Fortentwicklung mit den Auftrag-Gebenden entstehen kann. darauf gehe ich am Ende weiter ein.

Zukunftswerkstatt ist eine Methode der Beteiligung in Gruppen, auch wenn sich immer mehr Firmen und Parteien für simple Vortragsreihen den Titel unter den Nagel reissen. Robert Jungk hatte hohe Kriterien für demokratische Beteiligung, die wir achten sollten.

Die evangelischen und katholischen Hochschulgemeinden

in vielen Städten griffen die politischen Unruhen der siebziger Jahre auf und gaben den sozialpolitischen Arbeitskreisen Quartier und Struktur, Büro und Kommunikation. Behinderten-Selbstorganisation und Drogenarbeit, Bildungs- und Knast-Politik, Entwicklung und Frieden,  die Themen der damaligen Zeit in Bewegungen und Zeitschriften, in Vielfalt aber auch in Austausch.

Frauen- und Schwulen-Bewegung, emanzipatorische „Krüppel“ (damals provozierende Selbstbezeichnung, entsprechend dem Kampf-Wort „Schwul“ in anderer Szene), die gleiche Rechte fordern, haben zu erst nicht so viel gemeinsam, und doch den gleichen Tenor: Rechte, die nur auf dem Papier stehen,  Diskriminierungen aus dem „3.Reich“, die sich nach dem schnellen Ende der Entnazifizierung in den höchsten Ämtern wieder breit gemacht hatten.

Buchläden, Bücher machen und Zeitschriften austauschen und auswerten, Materialien-Verlag

im www.arbeiterarchiv.de sind viele Bände und etliche Zeitschriften versammelt, und auch noch einige Akten der damaligen Geschäftsstelle in München, doch produziert der Verlag in Steinheim bei Neu-Ulm,

Archiv

Theaterpädagogische Projekte, zukunftswerkstätten, Kampagnen-Gestaltung, Supervision für Gruppen, Einrichtungen und Bewegungs-Netze

Die Internet-Zeiten

Viele Einblicke, aber keinen Ausblick?

Viel zu viele Möglichkeiten, aber keine Hoffnung?

Richtung finden: Wer wird mir wichtig? Wem traue ich wirklich? Mit wem gehe ich auf Abenteuer Zukunft?

Bewegungen begleiten

Langfristige Mitarbeit in einer Bewegung: Geschichte und Bild der Tragkraft

Super Visionen

Vom gesellschaftlichen Blick bis zur Lebens-Zufriedenheit der Mitarbeitenden: Motiv-Klärungen

Gemeinwohl-Ökonomie

Christian Felber schrieb eine Ökonomie des Haus-Haltens, Regeln für gemeinwohl-orientiertes Wirtschaften, und hat inzwischen Erfolg in Kreisen wie bei der Jahrestagung z8u Arbeitsrecht in der Kirche in der Katholischen Universität Eichstätt: Er unterscheidet klar:

oikonomos Geld als Mittel

crematismus Geld als Zweck

Grundeinkommen

Netzwerk Gemeinsinn

Ein idealistischer Ansatz von Methoden der partizipativen Bildungsarbeit bis zu Fortbildungen in Community Organizing und Development

gruppe 2000 (in grauer Vorzeit)

Rolf Schwendter hatte die Entwicklungen aus den 50er Jahren erlebt und mit uns weiter reflektiert

DIE ROLF SCHWENDTER-REVUE:

“TRÄUMEN IST NICHT SCHLECHT ZUR ZEIT …”

AUF YOUTUBE unter http://youtu.be/loHmbTn0U8MProf. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendter (13.9.1939 – 21.7.2013), einzigartiger Subkulturforscher, Autor, Festivalmacher, Koch und Kindertrommel-Poet war eine prägende “Drehpunktperson” in den sozialen Bewegungen und der vitalen (Sub)-Kultur-Szene. Sein Sohn Ray Scheßwendter nannte ihn in einem Rap einen “krassen Tausendsasser”. Sein Lebenswerk wurde ein Jahr nach seinem Tot in einer Revue während des “open-ohr-festivals 2014” gewürdigt. In Wort, Bild, O-Tönen, Dokumenten und Interviewpassagen zeigt die Revue Stationen der Ausnahmefigur. (Konzept: Tom Schroeder/Thomas Leif; Regie: Hans Jacobshagen)

Partizipative Arbeitsweisen

Forumtheater braucht Beteiligung

Theorie-Arbeitskreis Alternative Ökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie ist die heutige theoretische größere Bewegung: www.gwoe-bayern.de

Super Visionen hatten wir immer mit Zukunftswerkstätten

Das begann in unserer ersten Erprobung der Ideen von Robert Jungk in München im Umkreis der Gruppe für Gewaltfreie Aktion München, (früher GAM), fortgesetzt in der initiative für politische bildung von unten eV, mitglied im zbb zusammenschluß bayrischer bildungsinitiativen

und ist in internationalen Begegnungen immer eine spannende Herausforderung, denn die grundlegende Kritik (als Ausgangslage für Veränderung) zu äußern ist in den meisten Kulturen verboten. Beispiele auf www.TRIALOG2016.jimdo.com  sowie www.zukunftslabor.jimdo.com

Zukunftswerkstätten

Robert Jungk war in seinen sehr jungen Jahren beim jüdischen Wandervogel, der als eine der vielen Abspaltungen der demokratisch befreiten Jugend der vorigen Jahrhundertwende entstanden war:

Zukunftswerkstatt-Moderierende

Jahrestreffen der Fortbildung und weiter-Entwicklung

Fritz Letsch: ...denn sie wissen nicht, was Liebe ist
Fritz Letsch: …denn sie wissen nicht, was Liebe ist Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten. 2004 ISBN 390830-48-5, 100 Seiten

Visionen

Utopien

Demokratisch?

Aufklärend kritisch

Arbeitsgemeinschaften im Wandervogel,

Arbeitslager zur regional-Entwicklung

Geschichts-Arbeit als demokratische Aneignung

www.raete-muenchen.de

Supervision ist die Begleitung von Gruppen

zu ihrer gemeinsamen Arbeit und der persönlichen Zufriedenheit dabei,

die aus Fortentwicklung mit den Auftrag-Gebenden entstehen kann.

Seit Beginn meines eigenen Arbeitens in der Supervision suchte ich nach einem Wort, das die Wirkung auch einfach gestrickten Gemütern erklären könnte, und das Wort „Begleitung“ hat sich schon für die Funktionen des Coaching wie in der „Trauerbegleitung“ etwas eingebürgert, aber die Fachkreise schweben gern in ihren eigenen abgrenzenden Berufsgruppen-Sprachen.

Meine eigene erste Supervision war in der Begleitung zur „Zweiten Dienstprüfung“, als Gemeinde-Assistent zum Gemeinde-Referenten.

Die abschließende Arbeit, in der wir unsere Erfahrungen reflektierten, hieß damals schon im Untertitel: „Trauerarbeit mit einem Beruf“, weil mir in dieser Zeit klar geworden war, dass der kirchliche Rückschritt unter Ratzinger meine persönliche Entfaltung dort nicht mehr zu ließ.

Ein kirchlicher Jugend-Landesvorstand war dann interessanterweise mein erster offizieller Auftrag, und der hierarchische Konflikt auch die tiefste Verletzung des Vertrauens.

 

 

 


http://eineweltnetz.org/gestalt-supervision/

http://fritz-letsch.eineweltnetz.org/gestalt

http://fritz-letsch.eineweltnetz.org/super-visionen


 

 

 

 

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Zukunftswerkstatt mit Vergangenheit

Eine Reise nach Salzburg ist immer auch eine Reise in die Vergangenheit. Sie kann immer wieder überraschende Enthüllungen bringen … auch in der Zukunftsforschung! Die hat dort ein neues ZuHause:

Robert Jungkjungk-marke

traf sich gerne mit uns im Cafe Bazar, und wenn man sich dort hineinsetzt, kann man sofort in die Zeit rückwärts reisen, denn die letzten Jahrzehnte hat sich in diesem Raum kaum was geändert, einschließlich der Provinzialität der hiesigen offiziellen Stadtzeitung.

Dabei gäbe es wunderbare Bilder und Ereignisse direkt vor dem Haus …

Robert Jungk, 1982 auf den Friedenstagen auf den Wiener Prater-Wiesen, 1983 bei der Prominenten-Blockade in Mutlangen, ab 1984 bei den ersten großen Tagungen von Zukunftswerkstatt-Moderierenden, und unsere Zukunftswerkstätten mit Friedensgruppen in ibu, der initiative für politische bildung von unten …

Tagungen in Bad Boll / Hohenwarth, mit Rüdiger Lutz, Rolf Schwendter, Walter und Elisabeth Häcker, …

seine Anfänge in der Berliner Wandervogel-Bewegung, seine Flucht nach dem Reichstagsbrand, als er in der Humboldt-Uni noch ein Nazi-Plakat abgerissen hatte, seine Freundschaft mit Peter Weiss (Ästhetik des Widerstandes), seine in der internationalen Presse unterdrückten Berichte zu den Konzentrationslagern wie später die Reportagen aus Hiroshima … und die Kritik am kommenden Atomstaat, den wir heute gar nicht mehr anders denken können …

Die Bibliothek

jungk Bibliothek für zukukunftsfragenstrubergasse 18 / Robert Jungk Platzist vor einiger Zeit umgezogen und hat nicht mehr den trauten Hof an der Salzach unter der Burg, dafür eine S-Bahn-Station mit zwei mal am Tag Anschluss nach München: 23h ist sehr passend, in dem futuristischen Gebäude unterhalb der Mülln an einem Montag-Abend-Salon teilzunehmen, es birgt eine großartige Sammlung von Zukunftsforschung mit fachlichem Umkreis.

Ruth Jungk

wurde mit einer kleinen Ausstellung und Feuilleton-Beiträgen gewürdigt, eine Dame des Salzburger Stadt-Geschehens, einschließlich Festspielen und Karajan …

und einem Sohn, im amerikanischen Exil geboren, der nun die Geschichte der Tante Suschitzky als Familien-Geschichte geschrieben hat:

Edith Tudor-Hart Fotografin und AgentinDie Presse: Aus Liebe zu sozialer Gerechtigkeit wurde Edith Tudor-Hart Fotografin und Agentin für die Sowjetunion

„Mit eindringlichen und empfindsamen Aufnahmen hat die Fotografin Edith Tudor-Hart das soziale Elend ihrer Tage festgehalten. Das Wien-Museum gedenkt ab 26.9. mit einer Werkschau der 1908 in Favoriten geborenen Künstlerin.

Tudor-Hart wollte aber nicht nur mit ihrer Fotografie aufrütteln. Sie glaubte an den Kommunismus und wurde dafür zu einer Mitarbeiterin des sowjetischen Geheimdienstes.“

„Wir waren alle begeistert von der russischen Revolution“, erinnert sich ihr Bruder, der heute 101-jährige Kameramann und Fotograf Wolf Suschitzky. Als die Entente-Mächte gegen die Revolution intervenierten, waren viele Sympathisanten der Kommunisten bestürzt. „Viele wollten den Russen helfen“, sagt Suschitzky.

Von Ruth Suschitzky war entsprechendes nicht zu erfahren:

Das Salzburger Leben kann sich bis heute nicht so recht erklären, warum die kleine erzkatholische Stadt die neue Heimat der Migrierten aus Berlin und Wien wurde:

Der Sohn erklärte es sich mit der Sorge um sein sicheres Aufwachsen, das aber auch an den gemütlichen Salzach-Ufern nicht so ganz Drogen-fern stattfand.

Das Herbstfest

Montag abend trifft sich regelmäßig ein Kreis zu Gesprächen, Vorträgen und zum Gedankenaustausch, die neue Kollegin zu begrüßen oder einen der von Anfang der 80er Jahre an aufbauenden Kollegen wieder zu sehen.

Die Zeitschrift der Bibliothek:

ProZukunft

Pro Zukunft ist die Zeitschrift der Internationalen Bibliothek für Zukunftsfragen / Robert-Jungk-Stiftung in Salzburg. Vier Mal pro Jahr stellt sie Publikationen aus dem Bereich der Zukunfts- und Trendforschung vor und informiert interdisziplinär über neue zukunftsrelevante Publikationen (Sachbücher, Graues Material und Beiträge in Neuen Medien.)

Das Jahres-Printabo für vier Ausgaben kostet € 25,- € zzgl. 5,- Porto.
Das Jahresabo als pdf erhalten Sie um € 20,-.

Zur Bestellung | Ausgaben 2015 | Aktuelle Ausgaben | ProZukunft-Online

Die Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, JBZ

Kontakt:
Strubergasse 18/2. Stock, A-5020 Salzburg jungkSW
Telefon 0043 (0)662 – 873206
E-Mail: jungk-bibliothek@salzburg.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch        09-14 Uhr
Donnerstag                           16-21 Uhr
und nach Vereinbarung
Sommeröffnungszeiten (Juli/August) Di bis Do 10-14 Uhr

AGB der JBZJBZ-Zukunftspass/Fördermitgliedschaft | Team/Referenzen

Unser Auftrag

Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen versteht sich als Einrichtung einer kritischen und kreativen Zukunftsforschung, die nicht marktorientiert agiert und sich damit von Ansätzen der Trendforschung sowie der vorwiegend kurzfristig ausgerichteten Forschung unterscheidet (Anm. 1).

Bücher

Einen guten Meter hat er selbst verfasst, eine große Menge von KollegInnen der Zukunftsforschung und der Zukunftswerkstätten hat er auch bekommen, und die Bibliothek ist immer weiter auf dem neuesten Stand:

Artikel, Besprechungen und Tendenzen füllen regelmäßig die Mitglieder-Zeitschrift, die von den vier Mitarbeitenden und dem Stipendiaten befüllt wird,

Schriftenreihe

www.jungk-bibliothek.at

Die Stationen des ereignisreichen Lebens eines Zukunftsforschers, bei vielen Tagungen in Begleitung seiner Gattin, seiner ersten Kritikerin, an deren Seite er nun am kleinen jüdischen Friedhof, nicht weit von der Salzach, ein ganzes Stück oberhalb der Stadt seit 1995 mit ihr ruht.

Zukunftswerkstätten

zukunftswerkstatt.wikispaces.com

Ein Wiki mit vielen Links über die Jahre mit Treffen in dem reichhaltigen Kollegium im gesamten deutschsprachigen Raum, nun meist Anfang Mai

zukunftslabor.jimdo.com

zum 30. Jahrestreffen der Moderierenden in der Lausitz, zusammen mit Geflüchteten

trialog2016.jimdo.com

ein Projekt in Kosova mit einem europäischen Jugendverband

http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de/robert-jungk-atomstaat-kritiker

befreiungsbewegung.fairmuenchen.de/wandervogel-zur-befreienden-paedagogik

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Jahrestreffen 5.-8.Mai 2016 im IBA-Studierhaus Großräschen in der Lausitz

radkarte-lausitzZukunftswerkstatt: Die demokratische Moderationsmethode von Robert Jungk: Seit 30 Jahren treffen sich viele Moderierende zu Austausch und Fortbildung.

Der alte Braunkohle-Tagebau, der auch ein Stück von Großräschen weggefressen hatte, läuft allmählich voll: Es entsteht eine Seen-Landschaft, über die der Wind fegt, wie mit einer Meeresbrise, aber ohne Salz.

Die internationale Bau-Austellung hat schon ihre Spuren hinterlassen, die Zukunft des Tourismus ist vorbereitet, aber es braucht noch ein paar Elemente, die das gute Leben in der Landschaft so reich machen, dass junge Leute Arbeit und Auskommen haben.

Eine gute Ausgangslage für das 30. Jahrestreffen der Moderierenden von Zukunftswerkstätten:

Solche Herausforderungen sind das Futter für eine schöne Beteiligung, die dort gemeinsame Zukunft entwirft.

Ausleger-Weinbau
F60-Abladeseite

Es gibt schon viele Ansätze dort, und auch das Gefühl einer „demokratischen Landschaft“, in der die Arbeitenden ihre Belange selbst organisierten,
und gut ins Gespräch kommen, wie bei Erzählsalons, die es in verschiedenen Orten schon gibt,

aber es sind noch viele Möglichkeiten, die in der Weite der historischen Landschaft liegen: Sorbische Ortschaften und Brauchtumspflege, die nahe polnische Grenze mit den Lausitz-Teilen Richtung Niederschlesien, Fragen der Rückwanderung und der Integration von Geflüchteten. …

Das Lausitzer Seenland (Brandenburg) http://www.lausitzerseenland.de

zwischen Berlin (130km) und Prag, Cottbus (30 km) und Dresden (60 km) wollen wir zusammentreffen – im IBA-Studierhaus http://www.iba-studierhaus.de Großräschen (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fr%C3%A4schen . demnächst weiterlesen in der xing-gruppe

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