Menschenrechte in der Justiz und in der Psychiatrie in Bayern

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Die Menschenrechtsbeauftragte der Bayrischen Landesärztekammer hatte im Herbst 2012 im Fall Mollath deutlich interveniert, wofür sie von der Justizministerin abgewiesen wurde. Ich kenne keine Reaktionen außer in Blogs und auf Telepolis, die monierten, dass keine angemessene Antwort auf ihr Schreiben erfolgte. Berichte wie zB in der Badischen Zeitung blieben unbeantwortet.

Das ist wohl der Stand der Menschenrechte in Bayern: Es gibt da in einer ansonsten gut finanziell ausgestatteten Ärztekammer ein Ehrenamt, und auch der hochbezahlte Präsident springt seiner beauftragten Kollegin nicht bei: Er ist wohl mit den Privatisierungen der Apparate beschäftigt.

Die niedergelassenen Ärzte, also unsere nächste Versorgung vor Ort, gehen grade pleite, www.pelastop.de/sonst/zulassungsrueckgabe während sich die Großkliniken die Aufgaben in wirtschaftlicher Kalkulation unter den Nagel reißen, die Ärzte werden zu ausbeutbaren Angestellten.

Auch die psychiatrische Verwahrung, die enorm und stolz modern ausgebaut wird, wird von den Gerichten, unterstützt von den sicherheitsbedürftigen Medien, die jeden Fall vielmals in die Berichterstattung bringen, reichlich beliefert: Die Zahl der Einweisungen hat sich verdreifacht.

Klar, wir werden immer irrer, und unser Freund hat recht: Es kann heute keine Heiligen mehr geben, sie landen alle in der Psychiatrie: Franziskus, Jesus, … alle wären sie heute gemeingefährlich.

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