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Die Bayrische Justiz wird – so lange es diese Regierung gibt – unfehlbar bleiben und sich bedeutsam auf die Unabhängigkeit der Gerichte herausreden.

Dabei müsste sie einfach nur ihre Ministeriumsarbeit machen (+lassen), die nicht der Unfehlbarkeit unterliegen: Die Gestaltung der Rahmenbedingungen für wirklich unabhängige Richter zulassen, die Struktur für Aufsicht und Kritikfähigkeit wie zB eine Ombudsperson zuzulassen, und nicht zuletzt auch mal ihre Mitarbeitenden mit neuen Ideen zum Zuge kommen lassen.

Die gäbe es durchaus, aber ihre Hierarchie der Eitelkeit verhindert eine Einführung von Fehlerkultur und Ausgleich, sie ist das Opfer selbst und damit gnadenlos. Justiz braucht die Fähigkeit, sich zu ändern und neue Aufgaben aufzunehmen:

Nazis waren bisher nie Verbrecher, sondern Freunde der Mächtigen, Geldgeber und wurden sogar Bundesverdienstkreuzträger, wenn sie nett genug zur Partei waren. Da ist eine neue Haltung nicht leicht zu lernen, wenn ein hierarchischer Koloss keine innovative Innenbewegung zulassen darf.

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