Die Macht der Leisen und Schüchternen

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der längeren Arbeit mit dem Theater der Unterdrückten ist die wachsende Erkenntnis, nicht mehr Opfer zu sein, wenn die Ohnmacht der Täter, aus ihrer Rolle zu kommen, spürbar wird. Forumtheater geht weiter bis zum Legislativen Theater … und ebenfalls in die Politik.

Das Theater der Unterdrückten von Augusto Boal geht wie die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire davon aus, dass die Unterdrückten mehr freie Möglichkeiten haben, als die Besitzenden, Raffenden, scheinbar Mächtigen, die ständig Angst haben müssen, ihre Privilegien zu verlieren. Hat sich das in den letzten 30 Jahren wirklich so weit verändert, dass sie sich so sicher fühlen können, dass alle Sklaven immer weiter arbeiten? Brauchen sie deswegen so große Heere und Polizei-Apparate und Ausrüstungen?

auch im Wiki gestaltleben.wikispaces.com/intro-vertiert

Unten folgt ein spannender Artikel, der auf ein Manifest in english hinweist:

Shy radicals

Zusammengetragene Kommuniqués, verdeckte Interviews, mündliche und unterirdische Geschichte der introvertierten Kämpfe (Introfada), hier unten erstmals eine ausführliche

Dokumentation der politischen Forderungen schüchterner Menschen.


Die Sklaverei der Lauten

Politik scheint in unseren Ländern die Sache der Fittesten, der Mächtigsten, der Gröbsten zu sein. Macker.

Für eine Zeit nach den Mackern brauchen wir eine Struktur der aufmerksamen Menschen, die auch Leise achten.

Sklaverei ist eine Traumatisierung

Wir leben seit Jahrtausenden unter den Regenten der Macht.

Adel durfte, zusammen mit Priestern und Bischöfen, unsere Alt-Vorderen ausnehmen, knechten und zinsen,

die Kirchen haben mit der Hexenverbrennung auch die Güter von denen eingezogen, die von jemand mit Verdacht belegt wurden.

In der Folter wurden sie für den größten klerikalen Unsinn geständig, irre und für die Hinrichtung vorbereitet. Auch unsere Geschichte.

Kolonialismus und ausgelagerte Sklaverei

Es geht auf allen Ebenen weiter, auf Kosten der afrikanischen Länder den Handel und die Korruption aufrecht zu erhalten.

Von europäischen Hähnchen-Teilen, Milchpulver und Tomatenmark wird keine regionale Wirtschaft angeregt, sondern lokaler Markt zerstört.

So produzieren unsere TTIP / CETA / EU- Banker und Händler die Armut, die neben den Klimakatastrophen die Flucht-Gründe zementiert.

Die Macht der Leisen?

Woher sollte sie kommen? Aus den Gebeten, wenn nicht aus den Flüchen?

Aus eine neuen Verbundenheit derer, die sich selbst und gegenseitig erkennen?

Aus der Aufmerksamkeit von Frauen und Männern auf Kinder, Verspielte, Langsame, Leise, Schüchterne, Depressive, … ?

Wie sie gemeinsam zu gegenseitiger Stärkung kommen?

Die neuen Medien können ein Segen sein, wenn sie richtig genutzt werden.

Aus der tiefsten Depression kann statt Selbstmitleid ein Verständnis für andere werden, in kleiner Aufmerksamkeit.

Die Geflechte tragfähig machen: Facebook und Twitter sind Konzerne, Diaspora und Friendica sind Open Source Netzwerke.www.humanconnection.org

wikipedia.org/wiki/Friendica

wikipedia.org/wiki/Diaspora_%28Software%29


Je leiser du wirst, desto mehr kannst du hören – Lao Tzu

Shy radicals

Zusammengetragene Kommuniqués, verdeckte Interviews, mündliche und unterirdische Geschichte der introvertierten Kämpfe (Introfada), hier erstmals eine ausführliche

Dokumentation der politischen Forderungen schüchterner Menschen.

Radikalisiert gegen die imperiale Vorherrschaft des globalisierten PR-Projektionismus, extrovertierte Ausgeglichenheit und Lautheit, sind die Shy-Radikalen und ihr Guerilla-Flügel, die Shy Underground, eine Avantgarde-Bewegung, die konsensfreie extrovertierte Politik und Selbstbehauptungskultur des 21. Jahrhunderts transzendieren will.

Die Bewegung zielt darauf ab, ein unabhängiges Heimatland zu schaffen – Aspergistan, ein utopischer Staat für introvertierte Menschen, der nach dem Gesetz der Shyrias geführt wird und von pan-shyistischer Ideologie unterstützt wird und die Rechte der unterdrückten, stillen und schüchternen Menschen schützt.

Shy Radicals sind die Black Panther Party der introvertierten Klasse, und dieses anti-systemische Manifest ist eine leise und nachdenkliche Polemik, eine Satire, die mit antikolonialer Theorie eine Kritik der dominanten Kultur und der zunehmenden Flut von Islamophobie aufbaut.

Shy Radicals Autor Hamja Ahsan ist eine in London lebende Künstlerin, Kuratorin und Aktivistin. Er ist der Organisator der Free Talha Ahsan Kampagne.

Hamja Ahsan ist eine Aktivistin, Autorin, Kuratorin und Künstlerin. Er ist ein Aktivist für Gefangene, Menschenrechte und bürgerliche Freiheiten im Krieg gegen den Terror und wurde für die Liberty Human Rights Awards für die Free Talha Ahsan Kampagne nominiert.

Er hat Kunstprojekte in der Tate Modern, der Gwangju Biennale, dem Shaanakht Festival Pakistan und der Shlipa Academy, Bangladesch, präsentiert.
Er war Mitbegründer des DIY Cultures Festival im Jahr 2013.

Common Objectives ist eine Reihe von Projekten von Künstler / Schriftsteller-Kollektiven oder individuellen Kunstpraktiken, die sich mit aufkommenden politischen Kämpfen auseinandersetzen, die Idee der Kultur als Spielwiese für die Elite ablehnen, sich in der potenten Mischung aus freiem Diskurs, Solidarität und der Produktion neuer Wünsche engagieren und bereit, alte Welten aufzubrechen, entweder im virtuellen Raum der Kommunikation und der Netzwerke oder in der konkreten Welt des Handelns, des Diskurses und der Distribution.
Common Objectives wird von Book Works im Rahmen einer offenen Einreichung beauftragt und von Nina Power herausgegeben. bookworks.org.uk/node/1917

opendemocracy.net/hsiao-hung-pai/shy-radicals


Er / Sie … ja.www.humanconnection.org
Twitter: **Hamja Ahsan** @**HamjaAhsan**
NEW ARTICLE: The longest, most in-depth article on Shy radicals | openDemocracy please share widely and post any positive comments on it (before the trolls get there) MY LIFE STORY


Share This:

interkulturelle Arbeitsweisen: ABC

ABC interkultureller Arbeitsweisen: Kulturen

Die Zukunft unseres Landes hängt von einer guten Zusammenarbeit der verschiedenen Kulturen ab:

Das Gegeneinander der Parteien und der Besitz- und Einkommens-Schichten, der Konfessionen und mancher Gemeinde-Konkurrenz-Nachbarschaften bis hin zu den schlechten Vorbildern der gewaltsamen NATO-Interventionen gibt uns wenig Fähigkeiten.

Anerkennung und Respekt waren dagegen früher immer in der Liebe, in Märchen, bei Reisenden, im Handel, in Berufsgruppen, manchmal innerhalb der Familien und der Verwandtschaft üblich.

 

  • Anstellung und Arbeit, Begleitung in Abschlüsse und Berufe, EU-Lebenslauf, die Arbeitsweisen der Kulturen ETCev
  • Betriebe und Leitungsformen in den Kulturen, Gemeinwohl-Ökonomie und GWOE-Bayern
  • Diskriminierung und Grenzverletzungen und Reaktion in Kulturen BEFORE
  • Familien- und Lebensformen, Geschlechter und Konfessionen FORUM
  • Gesundheit und Selbsthilfe in den Geschlechtern der Kulturen, DONNA MOBILE, SHZ
  • Interkulturelle Kommunikation in Schule und Berufswahl INKOMM
  • Forumtheater und Kommunikations-Festivals Augusto Boal, PAULO FREIRE
  • Kulturgruppen und Vereine, Selbstorganisation, Parteien KOSOVA
  • Kapitalismus, Kolonialismus, Neoliberalismus, Sozialismus-Ideen, Geschichtsbewusstsein in den Kulturen RAETE-Muenchen
  • Lebensstile und Gemeinschafts-Rollen, Religionen und Moralsysteme
  • Mediation wie AKIM, Grenz-Besprechungen und kulturelle Tänze
  • Militär und das schlechte Vorbild der gewaltsamen Konfliktlösung
  • Politikformen und Parteien, Rechtssysteme und Besitzgrenzen in den Kulturen, Almosen
  • Schule und Lernformen in den Kulturen, historische Entwicklungen und Grenzprobleme BOC
  • Selbstorganisation SHZ russ. / Frauen / Männer / islam. / Stadtteile / Sport / Interessen / Hobbys
  • Sexualpädagogik DONUM VITAE / PROFAMILIA / Gesundheitsamt / Landratsamt / Geflüchtete
  • Streitkultur MEDIATIONS-AUSBILDUNGEN Hausverwaltungen, Genossenschaften
  • Tabus der Kulturen und ihr Umgang mit dem Heiligen / Verbotenen in Geschichten
  • Wohngemeinschaften, Behinderung, Inklusion, Generationen, SUPERVISION
  • Zukunftswerkstatt und Moderationsformen NETZWERK GEMEINSINN

Das Denken in Systemen, das heißt, nicht in „Ja oder Nein“, sondern in „sowohl und auch“, „vorher und nachher“, auch „heute oder morgen“, erweitert unseren Blick auf Menschen, ihre Hintergründe, Interessen und Veränderungsbereitschaft.
Eine lernende Organisation übt dieses Denken in den Kreisen aller Beteiligten, Mitwirkenden und der Mitarbeitenden, damit auch Außenstehende und Kunden, und aussenstehene Interessierte und mögliche weitere Arbeitspartner gut verstanden werden. Gerne auch in Inhouse-Fortbildungen.

Forumtheater kann in Bildern sehr gründlich und schnell diese Systeme eines Menschen und seine Bedürfnisse sichtbar machen, in dem wir gemeinsam nach Handlungsalternativen suchen.

Forschendes Feld Forumtheater und community organizing – sowie Organisationsentwicklung und Visionstheater für Betriebe und Einrichtungen, Regionalentwicklung für Kommunen
Forschendes Feld Methoden der Gruppenarbeit
Forschendes Feld Sexualpädagogik und Sexualwissenschaft

https://sozialwissenschaft.wikispaces.com/sozialwissenschaft+anwenden

Share This:

interkulturelles Coaching

menschenrecht-vielfarbigUnsere konservativen Regierungen haben uns verführt, in den alten Kreisen zu bleiben, statt die kulturellen Begegnungen zu finden und die nationalen Herkünfte zu einem gemeinsamen zukünftigen Schatz zu machen.

Die nationalen Vereine haben auch große Verdienste, aber wenn sie nur die alten Muster weiter geführt werden, gibt das zwar Identität, aber nicht neu verwurzelnde Sicherheit.

vorsaison feringaFrauen- und Männer-Rollen und die Möglichkeiten, in der neuen Umgebung auch die Verantwortung zu übernehmen, können schon erste Themen sein, Lernstrukturen und der Umgang mit Geld, Tradition, Religion und allen möglichen Konsequenzen fordern immer neu heraus: Wie können die traditionalen Kultur-Vereine und ihre Umfelder auch die Vermittlung pflegen?

Die richtigen Partner finden

rüdigerEs gibt überall interessierte Gruppen und Themen, sie zu finden und zu verknüpfen ist eine Vermittlungskunst, die erlernt und geübt werden kann, wie Moderation.

Im Trubel der Stadt und in Ansprache-gefüllten Veranstaltungen sind Kontakte nicht leicht zu knüpfen, und es gehört leider nicht zum alternativen Benehmens-Stil, sich gegenseitig vorzustellen.

Cocktail-Parties in New York

in den 40er Jahren waren genau dafür da, brachten Klaus Mann in die künstlerischen und schreibenden Kreise der diversen ExilantInnen, und unsere gute alte Freundin Jai veranstaltete in den 1980er noch Cocktails auch in München: 30 Bekannte einladen, eine Flasche Bitter, ein paar Flaschen Sekt, Salzstangen, und allen erklären:jaiaufwagen

„Es beginnt um 17h und endet 19h, bis dahin weißt du, mit wem du anschließend zum Essen gehen magst!“

Und dann lief ihre wunderbare Fähigkeit, Leute einander vorzustellen, bis alle in die intensivsten Gespräche vertieft waren, unterbrochen von der Vorstellung verspäteter Gäste und neuer Anregungen.

Das Gegenteil, die Angst und Menschenfeindlichkeit erproben grade unsere Konservativen für den Wahlkampf, Terror-Übungen gegen die Bevölkerung sollen uns alle einschüchtern …

Auf der Reise nach Anarcadia

anarcadia_mapwerden die neuen Regeln schon geübt: Was es bedeutet, geschützte Räume zu pflegen, bevor der Ort klar wird: Eine geruhsame Gegend für die nächste sonnige Woche?

Genug gearbeitet die letzte Zeit, und Ruhe, zu verdauen …

noch viel zu viel geschrieben, aufzuräumen … www.fritz-letsch.de neu gelinkt

 

 

 

 

Share This: