Bayrische Justiz treibt auf nächsten Skandal zu, aber die Presse hält noch still … Schottdorf-Blutkartell spendete an Stoiber und beschäftigte CSU-Gauweiler

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So ganz allmählich, wie sich das Bewustsein in den neuen Medien für den Fall Gustl Mollath aufbaute, in dem vor allem die Akten und Zusammenstellung auf der Website informierten und einige fleissige Bloggerinnen die Erkenntnisse kommentierten und weitergaben, bis endlich wachere JournalistInnen einstiegen …

Späte Folgen sind noch ein Buch von von Norbert Blüm:

ausfühlich besprochen in der wirtschaftswoche:
http://blog.wiwo.de/management/2015/03/26/norbert-blums-polemik-buchauszug-aus-einspruch-wider-die-willkur-an-deutschen-gerichten/

Nicht, dass die Renten jetzt sicher wären, aber: Einsichten eines Politikers?

Sieben Jahre war Mollath auf Gerichtsbeschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus eingesperrt. Seine Richter haben Entlastungsargumente durch das Sieb ihrer Aufmerksamkeit fallen lassen. Seine Beschwerde, dass er beim Hofgang nicht nur Handfesseln, sondern auch die schmerzhaften Fußfesseln tragen musste, wurde einfach nicht beschieden.

Das ist gerichtliche Freiheitsberaubung, ohne dass der »Beraubte« sich wehren konnte oder auch nur zu Wort gekommen wäre. Mollath war wie von einer Schallschluckmauer umgeben. Kein Wort drang nach außen. Kein Richter hörte ihn. Sind Richter taub? Können sich Gerichte tot stellen?

und ein paar Filme, die jetzt kommen werden, einer von Filmhochschul-AbsolventInnen wohl im Juni. Der angekündigte Fernseh-Spielfilm wird sicher ein Selbstlob des Anwalts, der sein Buch noch gut verkaufen will, aber das Vertrauen verspielt hat:
Die Banken können ihm trauen, denn ihre Transaktionen blieben aus dem Spiel und unter den Hütchen, die alte Vermögen, auch der CSU, in der Schweiz zu schützen hatten.

Die Labor-Affaire hat alle Grundlagen zum Staats-Skandal, aber derzeit will in Bayern kein Medium wirklich ans Eingemachte:
Der Betrug war gerichtlich mehr als ein handelsübliches Rabatt-System, es war eine Einladung zur massenhaften betrügerischen Abrechnung für Ärzte. Und sie nutzten es.

Ein Parteispende von 20.000 an Stoiber machte klar, wie „spottbillig in Bayern korrupte Politiker sind“ (Schottdorf)
und die anwaltliche Vertretung durch Gauweiler schrammt gehörig an Anwaltlicher Ordnung, denn er war sicher in seinen früheren Staatsämtern mit diesen Dingen beschäftigt. Auch er ist als Zeuge auf der Liste des Untersuchungsausschauss, zu dem wir so wenig erfahren sollen.

Der Untersuchungsausschuss des Bayrischen Landtags machte – in Person des unsäglichen JU-Vorsitzenden und des SPD-Mitglieds Franz Schindler unrechtmässig den Zeugen des Landeskriminalamts nieder,

und beim zweiten Zeugen Mahler versuchten sie es schon wieder, während die vergesslichen Staats-Beamten mit Samthandschuhen angefasst wurden.

Affäre Textmanuskript http://muschelschloss.wordpress.com/2015/03/25/affare-schottdorf-ualabor-frontal-21-vom-24-03-2015-im-zdf-textmanuskript

Laboraffäre Schottdorf | Ein Grünes Blog zum Untersuchungsausschuss … uaschottdorf.wordpress.com

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